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Kleine Gewürzfibel

     
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Fischsauce
Thailändische Würzsauce, die aus Fisch- und Krabbenkonzentrat hergestellt wird. Nicht abschrecken lassen vom Geruch! Fischsauce gibt z. B. Thai-Curries erst das richtige Aroma.
Galgant (Laos)
Sieht ähnlich aus wie die Ingwerwurzel, ist allerdings gelblich und hat rosafarbene Seitensprossen. Wird geschält und zerkleinert oft in Gewürzpasten verwendet. (Bild)
Getrocknete Krabben
Werden meist zerkleinert verwendet. Man kann sie durch Krabbenpaste ersetzen. (Bild)
Ingwer
Die Wurzelknolle wird in Asien nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilpflanze verwendet. Beim Kauf von frischem Ingwer darauf achten, daß die Wurzelstücke prall sind und die Haut leicht glänzt. Aufbewahrung am besten in einem feuchten Tuch im Kühlschrank, so bleibt er länger frisch. (Bild)
Koriander
Verwendet werden die Korianderblätter, die Wurzeln sowie die Samen, die dann gemahlen werden. Frischer Koriander ist schwer zu bekommen, man kann ihn sich aber auch selber ziehen: einfach den Samen auf feuchte Erde streuen und festdrücken. Nach einigen Wochen hat man frischen Koriander, den man ernten kann. Die Blätter lassen sich auch einfrieren. (Bild)
Kurkuma (Tumeric, Kunyit)
eine gelb-orangefarbene ingwerartige Wurzel mit sehr starkem Aroma. Vor Gebrauch die Haut entfernen, fein zerhacken oder im Mörser zerkleinern. Frisches Kunyit ist allerdings schwer zu bekommen, so daß man sich mit 1 TL Kunyit-Pulver behelfen kann. (Bild)
Kreuzkümmel (Cumin)
Hat geschmacklich nichts mit dem "normalen" Kümmel zu tun, kann deshalb auch nicht durch ihn ersetzt werden. Besonders geeignet für Gewürzpasten. (Bild)
Palmzucker
Wird aus dem Saft der Palmya-Palme gewonnen und hat eine hell- bis dunkelbraune Farbe. Der helle (thailändische) ist etwas leichter zu verarbeiten, da er sich besser schneiden läßt und sich schneller auflöst. (Bild)
Sambal
Eine Chillipaste aus roten Chillies, Salz, Öl und verschiedenen weiteren Zutaten. Es gibt viele verschiedene Sorten, die sich alle leicht in der Schärfe und Aroma unterscheiden. Ich habe die besten Erfahrungen mit dem süßen Sambal (Sambal manis) und den mit Krabben (Sambal terassi) gemacht. Sambal ist für empfindliche Zungen mit Vorsicht zu verwenden, da er sehr scharf sein und das kulinarische Vergnügen auch trüben kann. Tip: Wenn's einmal zu scharf ist: viel Reis dazu essen und am heißen Tee (am besten Jasmintee) dazu trinken, das mildert das Brennen auf der Zunge. (Bild)
Sojasoße
Ich verwende in meinen Rezepten meistens die indonesische dickflüssige, süße Soyasoße (Kecap manis), die man prima in Asienshops in Literflaschen kaufen kann. Daneben gibt es auch die chinesische dünnflüssige Soyasoße, die einen salzigen Geschmack hat und eher z.B. zu Suppen paßt.
 
Zitronenblätter
Die glatten glänzenden Blätter des Zitronenbaums werden ähnlich wie Lorbeerblätter den Speisen gleich zu Anfang zugegeben und mitgekocht (und können nicht mitgegessen werden). Man kann sie auch durch abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone ersetzen). (Bild)
Zitronengras (Sereh)
Sieht fast aus wie Frühlingszwiebeln. Typische Zutat für Curries. Paßt immer gut zu Kokosmilch. (Bild)
     
   
 
[Inhaltsverzeichnis]
Stand: 15. Juni 1997